Nach fünf gespielten Runden hat das 8. Bamberg Open einen neuen alleinigen Spitzenreiter. CM Jan Helmer setzte sich im Topduell gegen Arne Herter mit 1:0 durch und führt das Feld nun mit makellosen 5,0 Punkten an. Dahinter folgen IM Jonas Hacker, Patrick Seitz und FM Paul Zwahr mit jeweils 4,5 Zählern.
Die Entscheidung am Spitzenbrett
Die fünfte Runde bot gleich mehrere hochklassige Begegnungen. Das Remis zwischen IM Jonas Hacker und Patrick Seitz hielt beide in Schlagdistanz zur Spitze, während Helmer seine Chance nutzte und mit seinem Sieg die alleinige Tabellenführung übernahm. Ebenfalls in der Spitzengruppe behaupteten sich Daniel Hoppstädter und Alexander Honisch, die sich nach hartem Kampf remis trennten.
Top 10 nach fünf Runden
| Rang | Spieler | Punkte |
|---|---|---|
| 1 | CM Jan Helmer | 5,0 |
| 2 | IM Jonas Hacker | 4,5 |
| 3 | Patrick Seitz | 4,5 |
| 4 | FM Paul Zwahr | 4,5 |
| 5 | Arne Herter | 4,0 |
| 6 | FM Daniel Hoppstädter | 4,0 |
| 7 | FM Neil Albrecht | 4,0 |
| 8 | Alexander Honisch | 4,0 |
| 9 | IM Chen Hongsen | 4,0 |
| 10 | Yaroslav Demchenko | 4,0 |
Die Spitze bleibt außergewöhnlich eng: Gleich elf Spieler liegen nur einen Punkt hinter dem Führenden und dürfen sich weiterhin berechtigte Hoffnungen auf den Turniersieg machen.
Vorschau auf Runde 6
Am Samstag um 16:00 Uhr warten mehrere echte Gipfeltreffen. Besonders die ersten beiden Bretter versprechen Spannung pur:
- Patrick Seitz (4,5) – CM Jan Helmer (5,0)
- FM Paul Zwahr (4,5) – IM Jonas Hacker (4,5)
- Alexander Honisch – FM Neil Albrecht
- GM Ibragim Khamrakulov – FM Daniel Hoppstädter
- FM Henrik Petersen – FM Nelson Strehse
- Arne Herter – IM Chen Hongsen
- Georg Tscheuschner – Yaroslav Demchenko
- Hou Yifan – Robert Engel
Vor allem das Duell Seitz gegen Helmer könnte richtungsweisend für den weiteren Turnierverlauf werden. Sollte Helmer gewinnen, würde er sich erstmals deutlich vom Feld absetzen. Gleichzeitig kämpfen Hacker und Zwahr im direkten Verfolgerduell um den Anschluss an die Spitze.
Foto oben: Der älteste Teilnehmer ist Herr Heinrich Roß. Ich weiß nicht, wie Ihr, liebe Turnierteilnehmer das seht, aber Herr Roß sitzt wie ein junger Hüpfer an seinem Brett und spielt Schach, was das Zeug hält.
Fotos / Textquelle: Veranstalter
