Olympiade: Deutsche Teams top besetzt – mit Keymer, Blübaum, Wagner und Pähtz

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Die 46. Schacholympiade wird in der historischen Seidenstraßenstadt Samarkand ausgetragen. Erwartet werden über 190 Nationalmannschaften im offenen und im Frauenturnier – damit zählt sie zu den größten Schachveranstaltungen der Welt. Gespielt wird über 11 Runden im Schweizer System.

Am Montag wurden die Spieler und Spielerinnen von den Bundestrainern Zahar Efimenko und Jan Gustafsson informiert – ob sie dabei sind, oder nicht. Die DSB-Kader für die Olympiade in Samarkand (Usbekistan) stehen fest, exakt drei Monate vor dem Start des Turniers, vom 15. bis 28. September. Während es bei den Männern im Grunde keine Überraschung gibt, bis auf eine Ausnahme (Rasmus Svane) streng nach Elo nominiert wurde. So rückte im Vergleich zur EM Alexander Donchenko für Dmitrij Kollars ins Aufgebot, das – wenig überraschend – von Vincent Keymer, Matthias Blübaum und Frederik Svane angeführt.

Natürlich wollen wir vorne mitspielen“, so Gustafsson, „je weiter vorne – desto besser.

Im Vergleich dazu wirbelte Zahar Efimenko den Frauen-Kader – der im Herbst noch Bronze bei der Team-EM geholt hatte – ordentlich durcheinander.

Die Rückkehr von Elisabeth Pähtz, die nach der Geburt ihrer Tochter im Frühjahr erstaunlich früh wieder Lust auf Schach bekommen hat, ist dabei nicht unbedingt überraschend. Sie hatte immer betont, dass die Olympiade für sie ein großes Ziel ist. „Ich freue mich, dass Elisabeth ins Team zurückgekehrt ist – und bereit ist, mit uns zu kämpfen“, sagte Zahar Efimenko.

Die wichtigsten Infos

Termin – 15.–27. September 2026

Austragungsort – Samarkand, Usbekistan

Spielstätte – Silk Road International Exhibition Centre

Format – Nationalmannschaften, 4 Bretter + 1 Ersatzspieler

Modus – 11 Runden Schweizer System

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