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Sonntag, 16. Dezember 2018
BVO » Oberfränkische Ligen - Vorentscheidung noch im alten Jahr?
BVO

25.11.2018 - 17:57 von Klaus Steffan


Ein Drittel der Saison in den oberfränkischen Ligen ist gespielt. Bei sieben Mannschaften steht bisher die Null (auf der Verlustpunkt-Seite). Das wird sich in der letzten Runde 2018 ändern: Dann fällt in Spitzenduellen vielleicht schon eine Vorentscheidung über den Titel.

Ein Kopf-an-Kopf-Rennen erlebt die Bezirksoberliga. Spitzenreiter Waldsassen feierte beim Mitaufsteiger Helmbrechts den höchsten Sieg des Tages. Absteiger Hof zeigte sich bei Aufsteiger Sonneberg keineswegs souverän. Vor dem Klassen-Schlager Hof – Waldsassen scheinen die Oberpfälzer leicht im Vorteil zu sein. Bei Bindlach 2 wird man genau beobachten, wie dieses Duell ausgeht. Die Aktionäre müssen am dritten Advent gegen die wieder erholten Nordhalbener ran. Für die Frankenwäldler wird sich dann entscheiden, ob sie in aller Ruhe Weihnachten feiern können – oder aber das Abstiegsgespenst im Nacken spüren. Die Abstiegszone bilden aktuell fünf Mannschaften, am schlechtesten sieht’s für Schlusslicht Neustadt aus.

Die drei Spitzenteams der Bezirksliga Ost haben alle doppelt gepunktet – wenn auch mehr oder minder deutlich. Am schwersten tat sich Rehau gegen Aufsteiger Bindlach 3. Kantersiege fuhren hingegen Kirchenlamitz und Thiersheim ein. Am 16. Dezember geht es bei Thiersheim – Rehau schon um sehr viel; die Kirchenlamitzer müssen zu den bissigen Bindlacher Bären. Im Keller sind Marktleugast und Mitterteich schon etwas abgehängt, liegen aber natürlich noch nicht aussichtslos zurück. Mit ihnen zittern momentan vier weitere Teams um den Klassenverbleib.

In der Bezirksliga West könnten Burgkunstadt und Tettau mit 8:0 Punkten überwintern – Siege in Runde vier mal vorausgesetzt. Der SSV gewann heute deutlich gegen einen Liga-Neuling, der TSV hingegen nur knapp. Immerhin beträgt der Abstand zu den Verfolgern schon zwei Punkte. Nach den Verfolgern Hollfeld/Memmelsdorf und Strullendorf beginnt bereits der “kritische” Kreis. Sechs Teams sehnen sich nach schönen Zählern unterm Christbaum.


Quelle: Jan Fischer
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BVO » 30 Jahre oberfränkische Schachtage in Schney – Noch 50 Tage bis zum Start
BVO

16.11.2018 - 16:07 von Klaus Steffan


Die Franken-Akademie Schloss Schney ist einmal mehr Schauplatz der oberfränkischen Schachtage – und Anziehungspunkt für weit mehr als 150 Denksportler innerhalb von vier Tagen. Die Teilnehmer ermitteln vom 3. bis 6. Januar 2019 insgesamt 20 oberfränkische Meister. Rund 50 Tage zuvor haben sich bereits 30 Schachspieler einen Startplatz in den sechs Turnierschach-Wettbewerben gesichert.

Es ist ein besonderes Jubiläum: Seit mittlerweile 30 Jahren finden die oberfränkischen Schachtage Jahr für Jahr auf Schloss Schney statt. 1989 war es der Schachverein Seubelsdorf, der sich mit diesem Austragungsort um die Ausrichtung der oberfränkischen Meisterschaften im Schach bewarb. Seitdem hat sich die Franken-Akademie bestens bewährt, und es gab für den Schachbezirk Oberfranken keinen Grund, an einen anderen Ort zu wechseln. In 30 Jahren haben sich auch die Schachtage zum echten Event entwickelt: Es werden sage und schreibe 20 oberfränkische Meister innerhalb von vier Tagen in Schney gekürt. Fast 200 Denksportler kommen regelmäßig zusammen und kämpfen um Punkte und Platzierungen und Tickets für die bayerischen Meisterschaften im Turnier- und Blitzschach.
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Zur Turnierseite...


Quelle: Text Jan Fischer
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BVO » SC Waldsassen peilt Durchmarsch in die Regionalliga an
BVO

11.11.2018 - 19:56 von Klaus Steffan


Wer bisher manche Mannschaften in den oberfränkischen Ligen nicht so recht einschätzen konnte, bekam in Runde zwei einen Eindruck von ihrer Spielstärke. Und so gab es denn auch einige Überraschungen in positiver und negativer Hinsicht.

Ein Aufsteiger führt nach zwei Spieltagen die Bezirksoberliga an. Der SC Waldsassen wandelt – zumindest bislang – auf den Spuren von SC Bamberg 2, jener Mannschaft, die zuletzt von der Bezirks- in die Regionalliga durchmarschierte. Dabei schalteten die Oberpfälzer keinen Geringeren als den FC Nordhalben aus, der in den vergangenen Jahren stets vorne mitspielte und die eine oder andere Meisterschaft holte. Möglichst schnell zurück in bayerische Gefilde will der PTSV-SK Hof. Und Bindlach 2, Sieger im Spitzenspiel gegen Weidhausen, bleibt den Topteams auf den Fersen. Im Keller sind es vor allem die (übrigen) Aufsteiger, die zu kämpfen haben – und der bisher punktlose SV Neustadt b. Coburg.

Die Bezirksliga Ost ist bislang eine Drei-Klassen-Gesellschaft: Je drei Teams mit 100 bzw. null Prozent, dazwischen ein breites Vierer-Mittelfeld mit ausgeglichenem Punktekonto. Man könnte fast sagen “Alles wie erwartet” – wären da nicht die Ausrufezeichen von Aufsteiger Bindlach 3 gegen Oberkotzau und von Thiersheim im Topspiel gegen die Kulmbacher, die nach dem plötzlichen Tod von Dr. Wolfgang Schweizer unter Schock standen. Noch in diesem Jahr wird sich an der Spitze der Liga etwas bewegen, wenn Teams mit weißer Weste direkt aufeinandertreffen.

Die Konstellation in der Bezirksliga West gleicht der Tabelle der Ost-Liga frappierend. 3-4-3 wird auch hier gespielt. Allerdings mit zwei Mannschaften – Hollfeld/Memmelsdorf und Tettau -, die nicht unbedingt ganz vorne zu erwarten waren. Und mit den klangvollen Namen Bamberg, Kronach und Coburg, die nicht unbedingt ganz hinten zu erwarten waren. Im Schlagerspiel dieser Runde entführte der SSV Burgkunstadt nicht nur beide Punkte aus Strullendorf, sondern zeigte auch allzu deutlich, dass es endlich klappen soll mit dem Aufstieg ins Oberhaus.

Auch diesmal wieder ein Blick darauf, wie vollständig die Mannschaften angetreten sind: Nur wenige Teams spielten zu siebt – dabei blieb meist das achte Brett unbesetzt, was ja keine Strafe nach sich zieht. Einmal blieb das fünfte Brett frei, dafür werden zehn Euro fällig. Doch die Zeit zur Analyse ist knapp, schon in zwei Wochen geht es weiter.


Quelle: Jan Fischer - BVO-Webseite
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BVO » Der erste Spieltag der oberfränkischen Ligen hat’s in sich
BVO

22.10.2018 - 16:10 von Klaus Steffan


Was für ein Saisonauftakt in den drei oberfränkischen Ligen! Viele Mannschaften trugen ihre Wettkämpfe mit offenem Visier aus. Heraus kamen Kantererfolge, knappe Ergebnisse und auch Überraschungen. Zum ersten Mal galt dabei die “entschärfte” Regel zum Freilassen von Brettern; demnach zieht die Abwesenheit eines Spielers nicht mehr den Verlust der nachfolgenden Bretter nach sich. Ohnehin trat in Runde eins nur eine Mannschaft unvollständig an; der Verein muss dafür eine Geldbuße in moderater Höhe zahlen.
In der Bezirksoberliga kam Aufsteiger Waldsassen am besten aus den Startlöchern. Weidhausen und Absteiger Hof sind weitere Sieger des ersten Spieltags. Die Aufsteiger Helmbrechts und Sonneberg setzten mit ihren Unentschieden gegen Nordhalben und Bindlach 2 erste Ausrufezeichen.
Keine Punkteteilung gab es hingegen in der Bezirksliga Ost . Das Duell der Absteiger entschied Kirchenlamitz gegen Marktleuthen 2 knapp für sich. Die restlichen Resultate fielen sehr deutlich aus: Oberkotzau, Thiersheim, Rehau und Kulmbach siegten – das könnten auch die Mannschaften sein, die in dieser Liga den Titel unter sich ausmachen.
Für einen Paukenschlag sorgte die SG Hollfeld/Memmelsdorf in der Bezirksliga West . Mit 7,5:0,5 triumphierte sie über Coburg; in der Vorsaison hatte es noch 4:4 geheißen. Strullendorf und Burgkunstadt – zwei Teams, die 2017/18 vorne mitspielten – zeigten mit Erfolgen, dass man wieder mit ihnen rechnen muss.


Quelle: Text Jan Fischer
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BVO » Marktleuthen gewinnt Oberfränkische Blitz-MM
BVO

24.06.2018 - 17:41 von Klaus Steffan


Gespielt wurde im CH-System 18 Runden (Hin und Rückrunde).
Turnierleiter Reiner Schulz und Schiedsrichter Claus Kuhlemann hatten Laptop und Spieler bestens im Griff.
Hier die Endtabelle / Brettauswertung
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BVO » Mitgliederversammlung kippt Regel zum Freilassen von Brettern
BVO

10.06.2018 - 21:19 von Klaus Steffan


Über einen mit Spannung erwarteten Antrag hat die Mitgliederversammlung des Schachbezirk Oberfranken in Bamberg entschieden: Das Freilassen von Brettern zieht künftig nicht mehr den Verlust der nachfolgenden Bretter nach sich. Das hatten gleich vier Vereine gefordert; mit 14:11 Stimmen entschieden sich die Delegierten dafür, die jahrelang gültige Regel in der Turnierordnung zu kippen. Im Gegenzug und zum Verhindern taktischer Spielchen werden Geldbußen eingeführt: je 50 Euro fürs Freilassen von Brett 1 und 2, 30 Euro für Brett 3 und 4, 10 Euro für Brett 5 und 6; das Nichtbesetzen der Bretter 7 und 8 bleibt ungeahndet. Gleichzeitig steigt die Buße für eine Spielabsage, egal zu welchem Zeitpunkt, auf 150 Euro.
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