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Donnerstag, 23. August 2019
BVO » 30 Jahre oberfränkische Schachtage in Schney – Noch 50 Tage bis zum Start
BVO

16.11.2018 - 16:07 von Klaus Steffan


Die Franken-Akademie Schloss Schney ist einmal mehr Schauplatz der oberfränkischen Schachtage – und Anziehungspunkt für weit mehr als 150 Denksportler innerhalb von vier Tagen. Die Teilnehmer ermitteln vom 3. bis 6. Januar 2019 insgesamt 20 oberfränkische Meister. Rund 50 Tage zuvor haben sich bereits 30 Schachspieler einen Startplatz in den sechs Turnierschach-Wettbewerben gesichert.

Es ist ein besonderes Jubiläum: Seit mittlerweile 30 Jahren finden die oberfränkischen Schachtage Jahr für Jahr auf Schloss Schney statt. 1989 war es der Schachverein Seubelsdorf, der sich mit diesem Austragungsort um die Ausrichtung der oberfränkischen Meisterschaften im Schach bewarb. Seitdem hat sich die Franken-Akademie bestens bewährt, und es gab für den Schachbezirk Oberfranken keinen Grund, an einen anderen Ort zu wechseln. In 30 Jahren haben sich auch die Schachtage zum echten Event entwickelt: Es werden sage und schreibe 20 oberfränkische Meister innerhalb von vier Tagen in Schney gekürt. Fast 200 Denksportler kommen regelmäßig zusammen und kämpfen um Punkte und Platzierungen und Tickets für die bayerischen Meisterschaften im Turnier- und Blitzschach.
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Quelle: Text Jan Fischer
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BVO » SC Waldsassen peilt Durchmarsch in die Regionalliga an
BVO

11.11.2018 - 19:56 von Klaus Steffan


Wer bisher manche Mannschaften in den oberfränkischen Ligen nicht so recht einschätzen konnte, bekam in Runde zwei einen Eindruck von ihrer Spielstärke. Und so gab es denn auch einige Überraschungen in positiver und negativer Hinsicht.

Ein Aufsteiger führt nach zwei Spieltagen die Bezirksoberliga an. Der SC Waldsassen wandelt – zumindest bislang – auf den Spuren von SC Bamberg 2, jener Mannschaft, die zuletzt von der Bezirks- in die Regionalliga durchmarschierte. Dabei schalteten die Oberpfälzer keinen Geringeren als den FC Nordhalben aus, der in den vergangenen Jahren stets vorne mitspielte und die eine oder andere Meisterschaft holte. Möglichst schnell zurück in bayerische Gefilde will der PTSV-SK Hof. Und Bindlach 2, Sieger im Spitzenspiel gegen Weidhausen, bleibt den Topteams auf den Fersen. Im Keller sind es vor allem die (übrigen) Aufsteiger, die zu kämpfen haben – und der bisher punktlose SV Neustadt b. Coburg.

Die Bezirksliga Ost ist bislang eine Drei-Klassen-Gesellschaft: Je drei Teams mit 100 bzw. null Prozent, dazwischen ein breites Vierer-Mittelfeld mit ausgeglichenem Punktekonto. Man könnte fast sagen “Alles wie erwartet” – wären da nicht die Ausrufezeichen von Aufsteiger Bindlach 3 gegen Oberkotzau und von Thiersheim im Topspiel gegen die Kulmbacher, die nach dem plötzlichen Tod von Dr. Wolfgang Schweizer unter Schock standen. Noch in diesem Jahr wird sich an der Spitze der Liga etwas bewegen, wenn Teams mit weißer Weste direkt aufeinandertreffen.

Die Konstellation in der Bezirksliga West gleicht der Tabelle der Ost-Liga frappierend. 3-4-3 wird auch hier gespielt. Allerdings mit zwei Mannschaften – Hollfeld/Memmelsdorf und Tettau -, die nicht unbedingt ganz vorne zu erwarten waren. Und mit den klangvollen Namen Bamberg, Kronach und Coburg, die nicht unbedingt ganz hinten zu erwarten waren. Im Schlagerspiel dieser Runde entführte der SSV Burgkunstadt nicht nur beide Punkte aus Strullendorf, sondern zeigte auch allzu deutlich, dass es endlich klappen soll mit dem Aufstieg ins Oberhaus.

Auch diesmal wieder ein Blick darauf, wie vollständig die Mannschaften angetreten sind: Nur wenige Teams spielten zu siebt – dabei blieb meist das achte Brett unbesetzt, was ja keine Strafe nach sich zieht. Einmal blieb das fünfte Brett frei, dafür werden zehn Euro fällig. Doch die Zeit zur Analyse ist knapp, schon in zwei Wochen geht es weiter.


Quelle: Jan Fischer - BVO-Webseite
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BVO » Der erste Spieltag der oberfränkischen Ligen hat’s in sich
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22.10.2018 - 16:10 von Klaus Steffan


Was für ein Saisonauftakt in den drei oberfränkischen Ligen! Viele Mannschaften trugen ihre Wettkämpfe mit offenem Visier aus. Heraus kamen Kantererfolge, knappe Ergebnisse und auch Überraschungen. Zum ersten Mal galt dabei die “entschärfte” Regel zum Freilassen von Brettern; demnach zieht die Abwesenheit eines Spielers nicht mehr den Verlust der nachfolgenden Bretter nach sich. Ohnehin trat in Runde eins nur eine Mannschaft unvollständig an; der Verein muss dafür eine Geldbuße in moderater Höhe zahlen.
In der Bezirksoberliga kam Aufsteiger Waldsassen am besten aus den Startlöchern. Weidhausen und Absteiger Hof sind weitere Sieger des ersten Spieltags. Die Aufsteiger Helmbrechts und Sonneberg setzten mit ihren Unentschieden gegen Nordhalben und Bindlach 2 erste Ausrufezeichen.
Keine Punkteteilung gab es hingegen in der Bezirksliga Ost . Das Duell der Absteiger entschied Kirchenlamitz gegen Marktleuthen 2 knapp für sich. Die restlichen Resultate fielen sehr deutlich aus: Oberkotzau, Thiersheim, Rehau und Kulmbach siegten – das könnten auch die Mannschaften sein, die in dieser Liga den Titel unter sich ausmachen.
Für einen Paukenschlag sorgte die SG Hollfeld/Memmelsdorf in der Bezirksliga West . Mit 7,5:0,5 triumphierte sie über Coburg; in der Vorsaison hatte es noch 4:4 geheißen. Strullendorf und Burgkunstadt – zwei Teams, die 2017/18 vorne mitspielten – zeigten mit Erfolgen, dass man wieder mit ihnen rechnen muss.


Quelle: Text Jan Fischer
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BVO » Marktleuthen gewinnt Oberfränkische Blitz-MM
BVO

24.06.2018 - 17:41 von Klaus Steffan


Gespielt wurde im CH-System 18 Runden (Hin und Rückrunde).
Turnierleiter Reiner Schulz und Schiedsrichter Claus Kuhlemann hatten Laptop und Spieler bestens im Griff.
Hier die Endtabelle / Brettauswertung
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BVO » Mitgliederversammlung kippt Regel zum Freilassen von Brettern
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10.06.2018 - 21:19 von Klaus Steffan


Über einen mit Spannung erwarteten Antrag hat die Mitgliederversammlung des Schachbezirk Oberfranken in Bamberg entschieden: Das Freilassen von Brettern zieht künftig nicht mehr den Verlust der nachfolgenden Bretter nach sich. Das hatten gleich vier Vereine gefordert; mit 14:11 Stimmen entschieden sich die Delegierten dafür, die jahrelang gültige Regel in der Turnierordnung zu kippen. Im Gegenzug und zum Verhindern taktischer Spielchen werden Geldbußen eingeführt: je 50 Euro fürs Freilassen von Brett 1 und 2, 30 Euro für Brett 3 und 4, 10 Euro für Brett 5 und 6; das Nichtbesetzen der Bretter 7 und 8 bleibt ungeahndet. Gleichzeitig steigt die Buße für eine Spielabsage, egal zu welchem Zeitpunkt, auf 150 Euro.
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BVO » Ein Blick in die überregionalen Ligen aus oberfränkischer Sicht:
BVO

17.04.2018 - 20:43 von Reiner Schulz


Als beste Oberfränkische Mannschaft hat sich der TSV Bindlach/Aktionär in der 2. Bundesliga, wie im Vorjahr, einen sehr guten 4. Platz erkämpft. In der Bayerischen Oberliga spielte leider kein Oberfränkischer Vertreter. In der Landesliga Nord konnte sich der SC Bamberg einen 3. Platz und der TSV Bindlach-Aktionär 2 einen 7. Platz erkämpfen. In der Regionalliga Nord/West belegten die Oberfranken folgende Plätze: 1. FC Marktleuthen Platz 3, SC Höchstadt Platz 5, Kronacher SK Platz 7 und der PTSV SK Hof leider nur Platz 10. Damit muss der PTSV SK Hof in die Bezirksoberliga absteigen.
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BVO » Oberfränkische Ligen: Jubel in Sonneberg
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17.04.2018 - 20:41 von Jan Fischer


Zwei Meister standen schon vor dem Finale der oberfränkischen Ligen fest - der dritte Champion ließ lange auf sich warten: In einem denkwürdigen Meisterschaftskampf in der Bezirksliga West hatte am Ende die SG Sonneberg die Nase vorn. Auch Vizemeister Burgkunstadt hätte den Aufstieg verdient gehabt.
Doch der Reihe nach: In der Bezirksoberliga endete das Schaulaufen des Meisters SC Bamberg 2 in Weidhausen mit einem 4:4. Damit gelang dem Jubelverein im Jahr seines 150-jährigen Bestehens das Kunststück, von der Bezirksliga in die Regionalliga durchzumarschieren. Vizemeister wurde der SV Seubelsdorf nach einem Sieg gegen Titelverteidiger Nordhalben. Die Abstiegsfrage wurde am letzten Spieltag schnell und eindeutig beantwortet: Neustadt rettete sich durch ein 4:4 bei Bindlach 3, gleichzeitig verlor Marktleuthen 2. Die Marktleuthener begleiten dadurch ihren Nachbarverein Kirchenlamitz in die Bezirksliga Ost.
Das wiederum bedeutet eine Hiobsbotschaft für Presseck: Die Frankenwäldler müssen ihren zweiten Abstieg in Folge verkraften. Denn aus der Bezirksliga Ost steigen nicht nur drei, sondern vier Mannschaften ab. Und der SK Presseck ist Viertletzter. Nicht gereicht hat es auch für die Spielgemeinschaften Tröstau/Mehlmeisel und Marktredwitz/Mitterteich sowie für Schlusslicht Hof 2. Im Übrigen wird in der neuen Saison dennoch ein Hofer Team in der Oberfrankenliga spielen: Die erste PTSV-SK-Mannschaft steigt aus der Regionalliga ab. In der Bezirksoberliga treffen die Saalestädter dann unter anderem auf den SC Waldsassen, der souverän den Meistertitel in der Ost-Liga holte. Den bedeutungslosen, aber ehrenvollen zweiten Platz nimmt der SK Helmbrechts ein.
Und in der Bezirksliga West lieferten sich Sonneberg und Burgkunstadt bis zuletzt ein beispielloses Kopf-an-Kopf-Rennen. Außer dem Unentschieden im direkten Aufeinandertreffen am zweiten Spieltag gewannen beide Mannschaften alle Wettkämpfe. So musste letztlich die Brettpunkt-Bilanz entscheiden - und da lagen die Thüringer klar vorne. Der SSV Burgkunstadt wäre wohl in jeder anderen Saison Meister geworden, muss sich jedoch mit nur einem Minuspunkt auf Platz zwei einreihen. Da es keine Absteiger in diese Liga gibt, gilt der SSV schon jetzt als erster Aufstiegsanwärter für die Saison 2018/19. Dramatik pur im Keller der Bezirksliga West: Kronach 2 und Mönchröden gewannen die Duelle der Abstiegskandidaten und beförderten Weidhausen 2 und Mitwitz in die Kreisoberliga.
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BVO » Oberfränkische Ligen: Start-Ziel-Erfolg für Bamberg 2
BVO

28.03.2018 - 17:53 von Klaus Steffan


Die ersten Entscheidungen über Auf- und Abstieg in den drei oberfränkischen Ligen sind eine Runde vor Schluss gefallen. Doch es bleibt noch genug Spannung für den letzten Spieltag, der am 15. April ausgetragen wird.

Die zweite Mannschaft des Jubiläumsvereins SC 1868 Bamberg hat es tatsächlich geschafft: Als Aufsteiger dominierten die Domstädter die Bezirksoberliga und stehen vorzeitig als Meister fest. Dieser Start-Ziel-Erfolg erinnert Fußballfans an den 1. FC Kaiserslautern, dem das Kunststück gelang, als Bundesliga-Neuling auf Anhieb Meister zu werden. Der knappe Sieg im Spitzenspiel gegen Seubelsdorf war jedoch ein hartes Stück Arbeit für die Mannen um Thomas Öhrlein. Herzlichen Glückwunsch! Damit spielt ab September Bamberg 1 in der Landesliga und Bamberg 2 nur eine Spielklasse darunter. Für die Bezirksliga Ost muss hingegen ein anderer Jubiläumsverein planen: Die Schachfreunde Kirchenlamitz, die dieses Jahr ihr 40-jähriges Bestehen feiern, verlassen das Oberhaus nach sechs Jahren wieder. Da aus der Regionalliga Nord-West voraussichtlich ein Absteiger (Hof) in die Oberfrankenliga kommt, bleibt es zwei Absteigern. Derzeit spricht vieles dafür, als müsste Marktleuthen 2 den Nachbarverein Kirchenlamitz auf dem Weg nach unten begleiten. Nur ein Sieg in der letzten Runde bei gleichzeitiger Niederlage von Neustadt würde die Marktleuthener noch retten.

Nach dem aktuellen Stand würde die Bezirksliga Ost mehr Zuwachs bekommen, als ihr lieb ist. Die Absteiger Kirchenlamitz und Marktleuthen 2 würden dazu führen, dass vier Teams von der Ost-Liga in die A-Klassen fallen. Absteiger Presseck würde es ebenso erwischen wie Tröstau/Mehlmeisel; Marktredwitz/Mitterteich und Hof 2 stehen ohnehin schon als Absteiger fest. Pressecker, Tröstauer und Mehlmeisler werden zu Marktleuthen-Fans und hoffen, dass die Egerstädter den Abstieg aus der Bezirksoberliga noch in letzter Minute verhindern. Kurz vor Saisonende registrierte auch die Bezirksliga ihre erste Spielabsage: Kulmbach gab wegen Spielermangels die Punkte gegen Thiersheim kampflos ab. Das führt dazu, dass Thiersheim aus der Abstiegszone rutscht; Kulmbach muss 50 Euro Geldbuße zahlen. Übrigens wird der erweiterte Bezirksvorstand der Mitgliederversammlung einen Antrag vorlegen mit dem Ziel, Bußgelder für Spielabsagen zu erhöhen. An der Spitze der Liga gab Waldsassen zwar den ersten Punkt ab, ist aber vorzeitig souveräner und unangefochtener Meister. Herzlichen Glückwunsch zur Rückkehr in die Oberfrankenliga! Die Vizemeisterschaft ist zwar formal wertlos, aber immer gut fürs Prestige. Der SK Helmbrechts meldete mit einem 6:2-Sieg im Spitzenspiel gegen Rehau eindeutige Ambitionen auf Platz zwei an.

Im Westen nichts Neues: Weder ist der Meister der Bezirksliga West schon gekürt, noch steht ein Absteiger fest. Das Spitzen-Trio und das Keller-Quartett liegen unheimlich nah beieinander. Zunächst der Blick nach oben: Sonneberg sammelt weiter fleißig Brettpunkte, gewann bereits zum zweiten Mal in dieser Saison mit 7,5:0,5. Die Brettpunkt-Bilanz kann am Ende der entscheidende Vorteil sein gegenüber der Konkurrenz. Mit einem Sieg im Finale in Coburg können die Thüringer die Meisterschaft feiern. Nur wenn ihnen dieser Erfolg verwehrt bleibt, können Burgkunstadt und Strullendorf noch hoffen – sie treffen am 15.4. im direkten Duell aufeinander. Die Tabellen-Konstellation in der unteren Hälfte erinnert sehr stark an Horror-Altmeister Hitchcock. Vier Teams mit vier Punkten, schon allein das verspricht Dramatik. Dass am letzten Spieltag die Abstiegskandidaten gegeneinander antreten, macht es nicht weniger spannend. Auch Hollfeld/Memmelsdorf mit fünf Zählern ist noch nicht endgültig gesichert. Denn auch hier spielt der Ausgang der Bezirksoberliga eine wichtige Rolle. Kommt kein Absteiger in die West-Liga, steigen nur zwei Teams in den Fahrstuhl nach unten. Rutscht Neustadt noch auf Platz neun im Oberhaus ab, sind es doch drei Mannschaften.

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