Logo
Mittwoch, 20. Februar 2019
Nachruf » 17. Januar 2008 - Schachweltmeister Bobby Fischer stirbt vor 11 Jahren auf Island
Nachruf

17.01.2019 - 16:13 von Klaus Steffan


Ist sein Vater tatsächlich ein deutscher Biophysiker oder doch ein ungarischer Mathematiker? Robert "Bobby" James Fischer, 1943 in Chicago geboren, erfährt es nie. Er wächst vaterlos auf, "mit einer exzentrischen Mutter und emotional verwahrlost", sagt der deutsche Schachgroßmeister Helmut Pfleger.
Der Junge mit einem IQ von angeblich 186 entwickelt eine bizarre Persönlichkeit. Mit sechs Jahren beginnt er, völlig in die Mathematik des Schachs abzutauchen. Mit 14 Jahren wird Fischer der bis dahin jüngste US-Meister. Das Wunderkind bricht die Schule ab und erringt den Titel eines Großmeisters. Den Weltmeister-Titel gewann er 1972 in einem als Match des Jahrhunderts bezeichneten Wettkampf gegen Boris Spasski.
Danach zog sich Fischer vom Turnierschach zurück. Als er 1975 gegen den sowjetischen Herausforderer Anatoli Karpow nicht antrat, entzog der Weltschachbund Fischer den Weltmeistertitel. Es folgte nur noch ein einziger öffentlicher Schachauftritt 1992 in einem privat organisierten Wettkampf gegen Spasski. Seine letzten Lebensjahre verbrachte er in Island, dessen Staatsbürgerschaft er angenommen hatte. Dort stirbt das größte Schachgenie des Jahrhunderts am 17. Januar 2008 mit 64 Jahren an Nierenversagen.

Angesichts seiner unbestrittenen Leistungen gilt Fischer als eine herausragende Gestalt der Schachgeschichte.



PS: Die Pulvermühle nebst Familie Bezold im oberfränkischen Waischenfeld erlangte in der Schachszene große Aufmerksamkeit, als Schachweltmeister Bobby Fischer in den Jahren 1990 bis 1991 für mehrere Monate sich vor der Öffentlichkeit in der Pulvermühle versteckt hielt.
Siehe auch Gespräch mit H. Niedermaier, Interwiev mit NN / Reinl, Bericht NN


Quelle: Foto wikipedia.org
    Druckbare Version nach oben
Schachturniere » Tata Steel Tournament 2019 - Wijk aan Zee
Schachturniere

16.01.2019 - 18:44 von Klaus Steffan


11.01. - 27.01.2019





Masters: Carlsen, Mamedyarov, Ding Liren, Giri, Kramnik, Anand, Nepomniachtchi, Radjabov, Duda, Rapport, Shankland, Fedoseev, Vidit, Jorden van Foreest.

Challengers: Korobov, Maghsoodloo, Kovalev, Bareev, Erwin l’Ami, Gledura, Chigaev, Esipenko, Praggnanandhaa, Vincent Keymer, Lucas van Foreest, Elisabeth Paehtz, Saduakassova, Kuipers.

49815356_2657893957554904_5535608272062513152_O.JPG

KEYMER_MAGNUS.JPG

zur Turnierseite...
Livebretter Masters
Livebretter Challengers


Quelle: www.tatasteelchess.com
    Druckbare Version nach oben
Grenke-Chess » Trailer - GRENKE Chess Open 2019
Grenke-Chess

14.01.2019 - 20:19 von Klaus Steffan


Sei beim größten Schachturnier Europas dabei und spiele im gleichen Saal wie Weltmeister Magnus Carlsen! Falls du tatsächlich zögerst, schau dir den folgenden Trailer an und hole dir den Appetit!



Quelle: Georgios Souleidis / www.grenkechessopen.de
    Druckbare Version nach oben
Erfurter Schachfestival » Siegerehrung des 28. Erfurter Schachfestivals im Radisson Blu Hotel - Dennis Abel gewinnt das Meisterturnier!
Erfurter Schachfestival

30.12.2018 - 18:33 von Klaus Steffan


Nach fünf harten und aufreibenden Tagen wurden im großen Ballsaal des Radisson Blu Erfurt die Sieger gekürt.
Turnierdirektor Daniel Wanzek schlug die Brücke von der DSAM in Dresden über das Erfurter Festival hinein ins neue Jahr nach Potsdam. 3 ostdeutsche Landeshauptstädte und wenn man Magdeburg mit der Schachjugendmeisterschaft dazu nimmt, sind es sogar vier!

Schach brummt in Mitteldeutschland!

Hoteldirektor Michael Rosin verabschiedete die Teilnehmer mit Grüßen ins neue Jahr und versprach für die 29. igste Auflage drei niegel-nagel-neue Fahrstühle in den 17. Stock! Wir werden ihn daran erinnern! Die Lastenaufzüge Baujahr 1980 taten ihren Dienst im Gegensatz zu den neueren Modellen im Frontbereich tadellos.
Über 70 Preise galt es im Anschluss an die Frau oder den Mann zu bringen. Preisberechtigt waren selbstverständlich nur persönlich anwesende Schachfreunde. Wer die Stunde sparen will, kann das gerne tun, seinen Preis bekommt jedoch ein anderer.
Bei den vier Siegern in den vier Turnieren kam mir spontan die Abwandlung der vier Dinge, die eine Braut tragen muss, in den Sinn.

4_SIEGER_2.JPG

Was Rotes, (Ralf-Peter Stahr von den Senioren) und
Was Altes, (Thomas Naumann vom Amateurturnier)
Was internationales (IM Dennis Abel im Meisterturnier) und
Was lokales (Marco Siebarth aus Stadtilm im Hauptturnier) braucht man für das Siegerfoto!
Herzlichen Glückwunsch an alle Pokalgewinner und Preisträger.

Guten Rutsch!



Quelle: Fotos von Klaus Steffan / Texte von Bernd Vökler
News Bilder
1414_alle_sieger.JPG 1414_amateur.JPG 1414_dennis_abel.JPG 1414_haupt.JPG 1414_meister.JPG 1414_senioren.JPG 
    Druckbare Version nach oben
Nachruf » Peter Forche - Zabo Nürnberg - verstorben
Nachruf

22.12.2018 - 15:08 von Klaus Steffan


Die Schachabteilung der Spielvereinigung Zabo-Eintracht Nürnberg trauert um einen echten Freund.


Peter Forche


ist am 19.Dezember 2018 im Alter von nur 56 Jahren plötzlich - für uns alle völlig unfassbar - verstorben.
In den fast 20 Jahren, in denen er unserer Schachabteilung angehörte, war er nicht nur dabei, sondern er hat uns entscheidend mitgeprägt. Peter war viele Jahre in unterschiedlichen Funktionen – auch in unserem Hauptverein - aktiv, bis zuletzt als 2. Abteilungsleiter der Schachabteilung. Als Fan unserer 1. Mannschaft war er bei jedem Spiel dabei – es gibt keinen Spieler, der so oft unser Zabo-Open spielte und dabei auch stets mithalf. Sein freundliches Wesen, seine Offenheit für Neues und sein Umgang mit allen machte ihn zu einem echten Leuchtturm unseres Vereins.
Wir werden ihm in tiefer Dankbarkeit ein ehrendes Andenken bewahren.

Für die Schachabteilung der Spvgg Zabo-Eintracht
Paul Wittmann – 1. Abteilungsleiter
Die Beerdigung findet am Donnerstag, 27.12. um 10 Uhr am Westfriedhof, Halle II statt.




Quelle: Text und Foto Paul Wittmann – 1. Abteilungsleiter
    Druckbare Version nach oben
Chessbase » New Chess Brains in Hamburg
Chessbase

21.12.2018 - 14:49 von Klaus Steffan




Die dritte Auflage des Schachprojektes „New Chess Brains“ findet zur Zeit in Hamburg statt.
Im Rundenturnier für IM-Normen treten 5 deutsche Kaderspieler gegen 3 Titelträger und zwei ebenso ambitionierte junge Spieler aus Holland und Dänemark an.
Parallel dazu finden diverse Trainings und Matches statt. So spielt Collin Colbow ein Langschachmatch, Dominik Laux und Jeremy Hommer messen sich im Schnellschach mit Hamburger Schachgrößen, GM Zigurds Lanka analysiert und Tom George trainiert eine deutsche und eine dänische Kinderauswahl mit Aufgaben, Studien, Spielstellungen usw.
Am Mittwoch besuchten wir die Firma ChessBase. Dort bekam jeder eine Weihnachtsüberraschung und die Trainer durften einmal ins Regal greifen um für die nächsten Lektionen gewappnet zu sein.
Unsere Weltmeisterin Annmarie Mütsch wurde passenderweise gleich interviewt und es fand sich auch noch Zeit für ein Foto mit ihrer Vorvorgängerin; Elisabeth Pähtz arbeitete gerade im Studio an ihrer neuen DVD.
Vor der fünften Runde nutzte ich die Zeit für eine kleine Ehrung und überreichte Annmarie ein von Mark Dworetzki signiertes Buch. Der Name ist Programm!
Der selbständige Weg zum Schachprofi: Geheimnisse und Tips aus einer neuen Schachschule. Ein Besuch des Bundestrainers Dorian Rogozenco und eine anschließende Analyse mit Annmarie rundeten das Bild noch zusätzlich ab.
Ich drücke den Normenkandidaten die Daumen für die restlichen Runden!
Schon jetzt kann man konstatieren, dass die dritte New Chess Brains Veranstaltung eine sehr gute Plattform für deutsche Kaderspieler bietet. Vom 6-jährigen Kaiwen Wang über die Kaderspielerin Saskia Pohle bis hin zur „Weltspitze“ Annmarie Mütsch oder Alexander Krastev ist alles vertreten. Der Cheforganisator Wolfgang Pajeken hat ein bunt gemixtes Angebot für alle Altersstufen und Spielstärken bereitgestellt! Danke Dir, Wolfgang!

Bernd Vökler
Frohes Fest und guten Rutsch!

ANNMARIE_MUETSCH_ANDRE_SCHULZ_ELISABETH_PAEHTZ.JPG


Quelle: Text / Fotos Bernd Vökler
News Bilder
1412_Alexander_Krastev.jpg 1412_Annmarie_Muetsch_Dorian_Rogozenco.jpg 1412_Collin_Colbow.JPG 1412_deutsch-daenisch.jpg 1412_Emil_Schmidek.jpg 1412_Pajeken_Roseneck.jpg 1412_Saskia_Pohle.JPG 1412_Schnellschachmatches.jpg 1412_Tom_George.jpg 1412_van_Dael_Muetsch.jpg 1412_Voekler_Muetsch_Ehrung.jpg 1412_Zigurds_Lanka_mit_Kaiwen_Wang_6Jahre.JPG 
    Druckbare Version nach oben
BVO » Weihnachtsmeister wahren weiße Weste
BVO

16.12.2018 - 19:44 von Klaus Steffan


In Hof, Thiersheim und Burgkunstadt wird der Jahresabschluss gefeiert: Diese drei Vereine dürfen sich Herbst- oder Weihnachtsmeister in den oberfränkischen Ligen nennen. Und die Teams haben den übrigen 27 Mannschaften noch etwas voraus: Sie behalten nach vier von neun Runden die weiße Weste, führen die Tabellen der Ligen mit jeweils 8:0 Punkten an.

Das Spitzenspiel der Bezirksoberliga wurde an den Brettern 2 bis 5 entschieden. Die Partien gingen alle an Gastgeber Hof – und damit auch das Duell gegen Aufsteiger Waldsassen. Ein Ausrufezeichen setzte Bindlach 2 gegen Nordhalben, die Bären pirschten sich auf Platz zwei nach vorne. Im Abstiegskampf befinden sich nicht weniger als sechs Mannschaften. Helmbrechts und Neustadt verschafften sich mit dem ersten Saisonsieg zumindest etwas Luft.

In der Bezirksliga Ost schien alles angerichtet für die Herbstmeisterschaft von Kirchenlamitz. Doch trotz nomineller Überlegenheit gab es ein Debakel für den Absteiger beim forschen Aufsteiger Bindlach 3. Im Aufeinandertreffen der bislang Ungeschlagenen behielt Thiersheim gegen Rehau knapp die Oberhand und sicherte sich den Platz an der Wintersonne mit zwei Punkten Vorsprung vor drei Verfolgern. Nicht nur wegen der Kälte müssen Oberkotzau, Marktleugast, Tröstau/Mehlmeisel und Mitterteich zittern; die Abstiegskandidaten treffen am 20. Januar in direkten Duellen aufeinander.

Burgkunstadt will nach mehreren gescheiterten Anläufen endlich den Aufstieg packen: Ein klarer Sieg in Mönchröden festigte die Tabellenführung der Bezirksliga West – und das mit zwei Zählern vor Tettau, das überraschend deutlich gegen Bamberg 3 unter die Räder kam. Bemerkenswert der Erfolg von Aufsteiger Höchstadt 2 gegen Kronach 2, das nun als Schlusslicht überwintert. Interessant auch: Die Abstiegszone beginnt aktuell schon bei Platz vier.

Das verspricht viel Spannung fürs neue Jahr. Abgerechnet wird ohnehin erst nach der letzten Runde am 7. April. Dann werden wir wissen, wie viel die Herbstmeistertitel wert sind.


Quelle: Text Jan Fischer
    Druckbare Version nach oben
Chess24 » „Bin nicht mehr der dominierende Spieler“: Magnus Carlsen im Interview mit Gusti...
Chess24

13.12.2018 - 19:32 von Klaus Steffan




Magnus Carlsens Regentschaft bedeutet für das Schach in vielerlei Hinsicht eine Trendwende. Nie hat sich ein Weltmeister als Marke etabliert, nie war ein Weltmeister derart zugänglich und transparent. Das hat mit dem Umstand zu tun, dass Magnus Carlsen mit Sozialen Medien und Schach-Streaming aufgewachsen ist – und mit seiner Persönlichkeit. Interviewern, die er schätzt, antwortet Carlsen mit brutaler Ehrlichkeit.
Mehr lesen auf dem Blog >>> Perlen vom Bodensee <<<
    Druckbare Version nach oben
Seiten (119): < zurück 1 2 3 4 5 weiter > Mein Newsarchiv sortiert nach Datum
 

 

Copyright © by Klaus Steffan 1996 - 2018 | IMPRESSUM | DATENSCHUTZ

Seite in 0.05018 Sekunden generiert


Diese Website wurde mit PHPKIT WCMS erstellt
PHPKIT ist eine eingetragene Marke der mxbyte GbR © 2002-2012