Huschenbär

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Niclas Huschenbeth ist Teil Septetts, das nach drei Runden die Europameisterschaft mit weißer Weste anführt. In der dritten Runde bediente sich der deutsche Großmeister aus dem Eröffnungsfundus der russischen Kreativmaschine Daniil Dubov. Zwar holte Huschenbeth aus der Eröffnung nicht allzu viel heraus, profitierte aber später davon, dass GM Daniele Vocaturo auf der anderen Seite des Brettes beim Übergang ins Endspiel eine lange, forcierte Abwicklung falsch einschätzte. Es ergab sich ein günstiges Endspiel, das Huschenbeth konsequent zum Sieg führte.

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Daniil Dubov hat 6.b4 im Italiener nicht erfunden, aber schon einige Male ausprobiert.

Am heutigen Sonntag um 17 Uhr geht die Europameisterschaft mit der vierten von elf Runden weiter (zur Liveübertragung). Nachdem gestern die Schachfreunde Svane und Keymer in deutsch-französischen Duellen ein 2:0 für Allemagne herausgespielt hatten, stehen heute gleich drei deutsch-österreichische Vergleiche auf der Tagesordnung: Donchenko-Blohberger, Horvath-Svane und Köllner-Dragnev (die vollständigen Paarungen der vierten Runde am Ende dieses Beitrags).

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