Oberfränkische Schachtage erstmals online – Pressebericht

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Der Schachbezirk Oberfranken hat aus der Not eine Tugend gemacht: Die oberfränkischen Schachtage konnten zu ihrem angestammten Termin im Januar nicht stattfinden – deshalb wurden sie kurzerhand ins Internet verlegt. Zwei Schnellschachturniere und ein Blitzturnier stießen auf starke Resonanz. 

Beim Jugendschnellschachturnier (bis U14) haben sich 14 Spieler zwischen 6 und 13 Jahren angemeldet, um in ihren jeweiligen Altersklassen um den Pokal zu spielen. Am Ende gewann Vincent Wolf vom SC Bamberg mit beeindruckenden 6 von 7 Punkten knapp vor seinen Verfolgern Noah Kamleiter (TSV Bindlach Aktionär) auf Platz 2 mit 5,5 Punkten und Jakob Gugel (SC Höchstadt/Aisch) auf Platz 3 mit 5 Punkten durch einen Sieg in der letzten Runde.

Im Schnellschachturnier der U16, U18, U25 und Erwachsenen haben sich 33 Teilnehmer angemeldet. Bis zuletzt war es spannend, als nach der 6. Runde sowohl Gerald Löw, Rebhan Gilbert und Johannes Pfadenhauer mit jeweils 5 Punkten in die letzte Runde gingen. Nach spannenden 30 Minuten siegte Gerald Löw vom TSV Bindlach-Aktionär seine Partie gegen Rebhan Gilbert und damit auch das Turnier mit 6 von 7 Punkten. Auf Platz 2 steht Johannes Pfadenhauer (TSV Bindlach-Aktionär) mit 5 Punkten, dicht gefolgt von Finn Knauer (SK Weidhausen 1989), der nach einem sehr guten Turnier mit 5 Punkten nur an der Zweitwertung den 2. Platz verfehlt.

Am Blitzturnier haben sich 50 Schachfreudige aus ganz Deutschland angemeldet, darunter viele Oberfranken angemeldet haben. Es hat spannend angefangen, auch wenn sich relativ schnell herausgestellt hat, wer bei so kurzer Zeit am besten die Nerven behält – Sebastian Dietze vom SC Höchstadt/Aisch. Souverän spielte er seine Partien und gab am Ende nur 1,5 Punkte durch 3 Remis ab. Auf Platz 2 folgt ihm Peter Seidel (SC Höchstadt/Aisch) mit 10,5 Punkten und Gerald Löw (TSV Bindlach Aktionär) auf Platz 3 mit 10 Punkten.

Die Preise und Pokale an die Besten werden baldmöglichst versandt. Die Turniere liefen äußerst ruhig ab, die Turnierleitung hatte zu keiner Zeit Probleme. 

Nichtsdestotrotz werden die oberfränkischen Schachtage in diesem Jahr auch offline, an echten Brettern stattfinden. Dafür ist ein Nachholtermin zu Pfingsten vorgesehen. Vom 23. bis 26. Mai wird einmal mehr die Franken-Akademie auf Schloss Schney bei Lichtenfels der Schauplatz für die oberfränkischen Meisterschaften sein.

Text: Daniel Albert/Jan Fischer 

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