Krause-Interview vor einem brisanten DSB-Kongress: „Wir brauchen Reformen.“

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Der außerordentliche DSB-Kongress in Magdeburg verspricht eine aufregende Angelegenheit zu werden. Dem Vernehmen nach liegt eine Reihe brisanter Anträge schon auf dem Tisch oder ist in Arbeit. Zum Beispiel soll nach dem Willen einiger Länder Vizepräsident Boris Bruhn abgewählt und ersetzt werden.

Natürlich wird der Themenkomplex DSJ/Schulz auf der Tagesordnung stehen – und das gleich mehrfach. Die Schachjugend will sich in einen eingetragenen Verein verwandeln, dafür braucht sie eine Zweidrittelmehrheit. Für den Fall des Scheiterns wolle der DSB dem Kongress ein eigenes Modell vorlegen, nach dem er sich die DSJ einverleibt, heißt es. Und für den Fall, dass die Ära Jörg Schulz in Magdeburg tatsächlich endet, liegt ein weiterer Antrag eines Landesverbands vor, der zumindest sicherstellen soll, dass nicht das letzte Kreativ- und Gestaltungszentrum des organisierten Schachs auf Bundesebene endgültig aus- bzw. gleichgeschaltet wird: Nicht die DSB-Spitze, sondern ein vielfältiges Gremium solle künftig entscheiden, wer DSJ-Geschäftsführer wird. Ansonsten sei zu befürchten, Schulz werde durch einen willfährigen Untertan ersetzt.

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